Suchen
Citrix Workspace

Citrix Workspace

Bewertung
3,6
Downloads
10.00M
Inhaltsbewertung
USK ab 0 Jahren

Citrix Workspace - Screenshots

Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace
Citrix Workspace

Citrix Workspace - Beschreibung

App-Name
Citrix Workspace
Paketname
com.citrix.Receiver
Entwickler
Citrix Systems, Inc
Kategorie
Business
Zuletzt aktualisiert
01.04.2010
Version
26.3.10

Analyse von TrendiApps

Wer beruflich auf Anwendungen, Desktops oder Dateien zugreifen muss, kennt das typische Problem: Die eigentliche Arbeitsumgebung liegt nicht auf dem Gerät, das gerade vor mir steht. Genau hier setzt Citrix Workspace an. Ich nutze die App als Zugang zu einer von einem Unternehmen oder einer Bildungseinrichtung bereitgestellten Citrix-Umgebung und erlebe sie weniger als klassische Büro-App, sondern als eine Art Fernbedienung für den digitalen Arbeitsplatz.

Das klingt zunächst unkompliziert, ist in der Praxis aber stark davon abhängig, wie die jeweilige Organisation den Zugang eingerichtet hat. Die App selbst stammt von Citrix Systems, Inc und ist kostenlos erhältlich. Sie gehört in den Bereich Business, richtet sich also vor allem an Menschen, die mit verwalteten Arbeitsplätzen, virtuellen Anwendungen oder entfernten Dateien arbeiten. Für private Aufgaben ohne vorhandenes Citrix-Konto wäre sie dagegen kaum meine erste Wahl.

So sieht der normale Arbeitsablauf mit Citrix Workspace aus

Nach der Installation beginnt die Nutzung nicht mit einer frei zugänglichen Dateiverwaltung oder einem eigenen Cloud-Speicher. Ich brauche normalerweise eine Workspace-Adresse, einen bereitgestellten Zugang oder eine andere Anmeldeinformation meiner Organisation. Erst danach sehe ich die Ressourcen, die für mich freigeschaltet wurden. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Apps wie Microsoft 365, Google Drive oder Dropbox: Citrix Workspace stellt nicht einfach selbst einen persönlichen Arbeitsbereich bereit, sondern verbindet mich mit einer bereits eingerichteten Umgebung.

Im Alltag öffne ich die App, melde mich an und wähle anschließend die Anwendung oder den Desktop aus, den ich verwenden möchte. Je nach Einrichtung kann das beispielsweise eine Windows-Arbeitsumgebung, ein einzelnes Geschäftssystem oder der Zugriff auf bestimmte Dateien sein. Die App versucht dabei, die entfernte Sitzung so darzustellen, dass sie sich auf dem Smartphone oder Tablet möglichst kontrollierbar bedienen lässt.

Auf einem Tablet funktioniert dieses Prinzip für mich deutlich angenehmer als auf einem kleinen Smartphone. Der größere Bildschirm hilft beim Wechsel zwischen Fenstern, bei Tabellen und bei Anwendungen, die ursprünglich für Maus und Tastatur entworfen wurden. Auf dem Telefon ist Citrix Workspace eher eine Lösung für kurze Kontrollen: eine Nachricht prüfen, einen Vorgang freigeben oder eine Anwendung kurz öffnen. Für längere Texte oder umfangreiche Tabellen würde ich nach Möglichkeit eine externe Tastatur und einen größeren Bildschirm verwenden.

Ein realistisches Beispiel ist ein Arbeitstag, an dem ich unterwegs eine interne Anwendung brauche. Ich öffne den bereitgestellten Desktop, erledige dort einen kurzen Vorgang und beende die Sitzung wieder. Die lokale App auf meinem Gerät ist dabei nicht unbedingt das eigentliche Arbeitsprogramm. Sie zeigt mir vielmehr die entfernte Umgebung an. Das kann sehr praktisch sein, weil ich nicht auf jedem Gerät dieselbe Unternehmenssoftware installieren muss. Gleichzeitig fühlt sich die Nutzung weniger direkt an als bei einer nativen mobilen App.

Die Qualität hängt außerdem stark von der Verbindung ab. Bei stabiler Verbindung reagiert die Sitzung meist so, wie ich es von einem entfernten Desktop erwarte. Bei schwankendem Netz werden Eingaben, Bildaktualisierungen und das Öffnen von Anwendungen spürbar unangenehmer. Deshalb plane ich wichtige Aufgaben nicht leichtfertig in Situationen ein, in denen ich nur eine unsichere Verbindung habe. Citrix Workspace kann den Zugang ermöglichen, aber es kann keine schlechte Netzwerkqualität wegzaubern.

Geschichten, die Ihnen gefallen könnten

Die Bedienung ist nicht für jede Anwendung gleich bequem

Eine einfache Unternehmensanwendung lässt sich auf dem Touchscreen oft gut bedienen. Schwieriger wird es bei Programmen mit vielen kleinen Schaltflächen, komplexen Menüs oder dauerhaftem Rechtsklickbedarf. Hier muss ich mich daran gewöhnen, dass Berührungen nicht immer dieselbe Präzision wie eine Maus bieten. Eine Bluetooth-Maus oder eine Tastatur kann den Unterschied machen, sofern das verwendete Gerät und die Unternehmensumgebung solche Eingabegeräte sinnvoll unterstützen.

Ich würde deshalb vor der täglichen Nutzung testen, welche Aufgaben wirklich mobil funktionieren. Ein kurzer Genehmigungsvorgang ist etwas anderes als eine halbe Stunde Arbeit in einer umfangreichen Desktop-Anwendung. Wer diese Grenze früh erkennt, spart sich viel Frust. Für gelegentliche Zugriffe ist die App überzeugend; als vollständiger Ersatz für einen Arbeitsplatz ist sie auf kleinen Geräten deutlich weniger komfortabel.

Welche Rolle Dateien und lokale Inhalte spielen

Der Zugriff auf Dateien ist ebenfalls kein automatisch einheitliches Erlebnis. Welche Dokumente erscheinen, wie sie geöffnet werden und ob Inhalte zwischen der entfernten Umgebung und dem mobilen Gerät bewegt werden dürfen, hängt von der Konfiguration ab. In einer geschäftlichen Umgebung ist das sogar sinnvoll, weil Unternehmen den Umgang mit sensiblen Daten kontrollieren müssen.

Ich würde nicht davon ausgehen, dass jede Datei bequem lokal gespeichert, mit einer beliebigen App bearbeitet und anschließend wieder hochgeladen werden kann. Häufig ist es besser, innerhalb der bereitgestellten Umgebung zu arbeiten. Das reduziert Verwechslungen zwischen lokalen und entfernten Dateiversionen. Wer regelmäßig Dokumente bearbeitet, sollte sich angewöhnen, vor dem Schließen zu prüfen, ob die Änderung wirklich in der Unternehmensumgebung gespeichert wurde.

Einstellungen, die ich vor dem produktiven Einsatz prüfe

Bei Citrix Workspace lohnt es sich, nicht einfach nur die Anmeldung abzuschließen und sofort loszulegen. Ich prüfe zuerst die grundlegenden Optionen der Sitzung und die Art, wie die App mit Eingaben, Anzeige und Verbindungen umgeht. Die genaue Auswahl kann je nach Plattform und Unternehmensrichtlinie variieren, aber schon ein kurzer Blick verhindert viele typische Bedienprobleme.

Besonders wichtig ist für mich die Darstellung. Ein entfernter Desktop, der auf dem Smartphone zu klein skaliert wird, ist kaum angenehm zu bedienen. Eine andere Darstellung kann dagegen dazu führen, dass weniger Inhalt gleichzeitig sichtbar ist. Ich wähle daher nicht automatisch die höchste Detailstufe, sondern die Einstellung, bei der Schaltflächen und Text noch lesbar bleiben. Auf einem Tablet kann ich großzügiger arbeiten als auf einem Telefon.

Auch die Touch-Bedienung verdient Aufmerksamkeit. Bei einer Desktop-Sitzung muss ich wissen, wie sich Zeigerbewegungen, Tippen, Ziehen und längeres Drücken verhalten. Wer ohne Vorbereitung versucht, eine komplexe Anwendung zu bedienen, verwechselt leicht einen normalen Klick mit einer anderen Eingabe. Ich teste deshalb zuerst in einer ungefährlichen Ansicht, wie sich Menüs öffnen und Elemente auswählen lassen.

Mein wichtigster Tipp: Erst die Bedienung testen, dann die produktive Aufgabe starten. Das dauert nur wenige Minuten und zeigt, ob die gewählte Kombination aus Gerät, Bildschirm und Eingabemethode wirklich passt. Gerade bei einer dringenden Aufgabe ist es unangenehm, erst dann festzustellen, dass ein Kontextmenü oder eine Tastenkombination auf dem Touchscreen schwer erreichbar ist.

Anmeldung, Sitzungen und Sicherheit im Alltag

Die Anmeldung kann je nach Organisation zusätzliche Schritte enthalten. Wenn ein Unternehmen eine weitere Bestätigung verlangt, gehört dieser Ablauf zur Sicherheitsarchitektur und nicht zu einer unnötigen Hürde der App. Ich plane daher ein, dass ein Zugriff unterwegs nicht immer mit einem einzigen Tippen erledigt ist. Wer das Gerät wechselt oder die App längere Zeit nicht verwendet, sollte außerdem die eigenen Zugangsdaten und die zuständigen Supportkontakte griffbereit haben.

Auf einem gemeinsam genutzten Gerät würde ich besonders vorsichtig sein. Eine entfernte Sitzung kann Zugriff auf geschäftliche Anwendungen und Dateien ermöglichen. Deshalb beende ich die Sitzung bewusst und verlasse mich nicht darauf, dass das Schließen des App-Fensters automatisch alle Zugriffe beendet. Welche Abmeldung erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Umgebung ab, aber ein sauberer Abschluss gehört für mich zur täglichen Routine.

Die Altersfreigabe ist mit USK ab 0 Jahren angegeben. Das sagt allerdings wenig darüber aus, ob die App für jedes Alter praktisch relevant ist. Der eigentliche Zugang richtet sich an Personen, die eine entsprechende Arbeits- oder Lernumgebung besitzen. Für Kinder oder private Nutzer ohne solchen Zugang gibt es keinen überzeugenden Grund, die App einfach vorsorglich zu installieren.

Benachrichtigungen und Berechtigungen mit Augenmaß behandeln

Ich aktiviere Benachrichtigungen nur so, dass sie meinen Arbeitsablauf unterstützen und nicht jede entfernte Aktivität zum Störsignal macht. Bei einer App, die als Zugang zu einer Arbeitsumgebung dient, kann eine zu aggressive Benachrichtigungsstrategie schnell unübersichtlich werden. Gleichzeitig möchte ich wichtige Hinweise der Organisation nicht übersehen. Hier ist eine persönliche Abwägung sinnvoller als die pauschale Aktivierung oder Deaktivierung aller Hinweise.

Auch bei Berechtigungen gehe ich zurückhaltend vor. Ich erlaube nur das, was für meinen konkreten Ablauf erforderlich ist, und prüfe bei Problemen zunächst die Richtlinien meines Unternehmens, statt wahllos Einstellungen am Gerät zu verändern. In verwalteten Umgebungen kann eine Einschränkung absichtlich gesetzt sein. Ein fehlender Zugriff ist daher nicht automatisch ein Fehler der mobilen App.

Schnellere Muster für wiederkehrende Aufgaben

Erfahrene Nutzer sparen mit Citrix Workspace weniger durch spektakuläre Tricks als durch feste Abläufe. Ich öffne nicht jedes Mal planlos verschiedene Ressourcen, sondern ordne mir die wichtigsten Anwendungen gedanklich nach Aufgaben: Was brauche ich für eine kurze Kontrolle, was für eine längere Sitzung und was nur im Notfall? Diese Einteilung reduziert die Zeit, die ich in einer entfernten Oberfläche verbringe.

Für kurze Tätigkeiten starte ich möglichst direkt die passende Ressource, anstatt zuerst einen vollständigen Desktop zu öffnen. Wenn die Organisation einzelne Anwendungen bereitstellt, kann das übersichtlicher und schneller sein als eine komplette Windows-Sitzung. Für Aufgaben, die mehrere Programme oder Dateien erfordern, ist der Desktop dagegen sinnvoller. Die bessere Wahl ist nicht immer die umfangreichste Sitzung, sondern die kleinste, die die Aufgabe zuverlässig erledigt.

Ein weiterer nützlicher Ablauf ist die Vorbereitung von längeren Sitzungen. Ich schließe lokale Apps, die ich nicht brauche, stelle das Gerät auf eine stabile Verbindung und lege die externe Tastatur bereit, bevor ich mich anmelde. Das klingt banal, verhindert aber, dass ich mitten in der Sitzung zwischen mehreren Eingabemethoden wechseln muss. Bei empfindlichen Arbeitsabläufen ist diese Vorbereitung wertvoller als jede einzelne Komfortoption.

Tastaturkürzel können die Arbeit mit einem entfernten Desktop deutlich beschleunigen, allerdings sollte ich nicht voraussetzen, dass jedes Kürzel auf jedem mobilen Gerät identisch weitergereicht wird. Häufig genutzte Befehle teste ich deshalb zuerst in einer nicht kritischen Anwendung. Wenn ein Kürzel nicht wie erwartet funktioniert, nutze ich lieber die sichtbare Oberfläche, statt eine wichtige Aktion versehentlich an der falschen Stelle auszulösen.

Ein sinnvoller Ablauf für Pendeln und Reisen

Für unterwegs teile ich die Nutzung in drei Phasen. Vor dem Start prüfe ich, ob die Anmeldung funktioniert und ob die benötigte Ressource sichtbar ist. Während der Aufgabe halte ich die Sitzung möglichst kurz und speichere Änderungen bewusst. Danach schließe ich die Anwendung oder melde mich entsprechend der Vorgabe ab. Dieses Muster ist besonders hilfreich, wenn ich zwischen WLAN und Mobilfunk wechsle.

Ich vermeide es, eine längere Bearbeitung genau in einem Verbindungswechsel zu beginnen. Wenn ich weiß, dass ich bald in einen Funkbereich mit unzuverlässigem Empfang komme, erledige ich zuerst kleine, abgeschlossene Schritte. Für umfangreiche Arbeiten suche ich mir einen stabileren Ort. Citrix Workspace ist für den mobilen Zugriff geeignet, aber nicht jede mobile Situation ist automatisch für einen entfernten Desktop geeignet.

Was bei mehreren Geräten wirklich hilft

Der große Vorteil der App zeigt sich für mich beim Gerätewechsel. Ich kann auf einem anderen unterstützten Gerät auf die bereitgestellte Umgebung zugreifen, ohne jede Unternehmensanwendung lokal neu einzurichten. Das ist praktisch, wenn ich zwischen Telefon, Tablet und Computer wechsle. Trotzdem sollte ich nicht erwarten, dass sich jede Sitzung exakt gleich anfühlt. Bildschirmgröße, Tastatur, Touch-Bedienung und lokale Systemfunktionen beeinflussen die Nutzung deutlich.

Ich behandle jedes Gerät deshalb als eigene Arbeitsstation und teste die wichtigste Aufgabe einmal darauf. Ein Ablauf, der auf dem Tablet gut funktioniert, kann auf dem Telefon wegen kleiner Bedienelemente unpraktisch sein. Umgekehrt kann ein Telefon für eine kurze Prüfung reichen, während ich für die eigentliche Bearbeitung lieber zum Computer zurückkehre.

Grenzen, Abhängigkeiten und der Vergleich mit normalen Alternativen

Die größte Grenze liegt nicht in der Idee des Fernzugriffs, sondern in der Abhängigkeit von der bereitgestellten Infrastruktur. Ohne passende Organisation, Konto oder veröffentlichte Ressource bleibt die App für mich weitgehend nutzlos. Wer einfach Dateien synchronisieren, Notizen schreiben oder Dokumente direkt auf dem Smartphone bearbeiten möchte, ist mit einer klassischen Cloud- oder Office-App meist besser bedient.

Auch die Bedienung kann gegenüber einer nativen mobilen Anwendung schwerfälliger wirken. Eine native App ist für Touchscreens optimiert und reagiert normalerweise direkter auf typische Gesten. Citrix Workspace muss dagegen häufig eine Umgebung abbilden, die ursprünglich für einen Desktop entwickelt wurde. Dafür bietet es den entscheidenden Gegenwert: Ich kann auf Programme und Arbeitsplätze zugreifen, die nicht als mobile App verfügbar sind.

Im Vergleich zu einer direkten Remote-Desktop-App ist der Ansatz von Citrix für mich dann stärker, wenn eine Organisation mehrere Anwendungen, Desktops und Zugriffsregeln an einer zentralen Stelle bereitstellt. Eine einfache Remote-Verbindung zu einem einzelnen Computer kann für private Anwender übersichtlicher sein. Sie löst aber nicht dasselbe Problem wie ein verwalteter Unternehmenszugang. Der Vergleich hängt daher stark davon ab, ob ich nur meinen eigenen Rechner fernsteuern oder auf einen strukturierten Arbeitsplatz zugreifen möchte.

Gegenüber Microsoft 365 oder Google Workspace ist Citrix Workspace ebenfalls kein direkter Ersatz. Diese Dienste sind auf lokale oder webbasierte Zusammenarbeit, Dokumente und Kommunikation ausgelegt. Citrix ist für mich eher die Zugangsschicht zu bereits veröffentlichten Anwendungen und Desktops. Wer nur gemeinsam an Dokumenten arbeiten möchte, braucht die zusätzliche entfernte Sitzung oft nicht. Wer dagegen eine bestimmte interne Windows-Anwendung benötigt, kann genau darin den entscheidenden Vorteil finden.

Typische Reibungspunkte, die ich ernst nehme

Ein häufiger Frustpunkt ist die Erwartung, dass die App jede lokale Funktion des Geräts nahtlos mit der entfernten Umgebung verbindet. In der Praxis können Kopieren, Einfügen, Dateien öffnen, Drucken oder der Wechsel zwischen Apps durch Richtlinien und technische Grenzen beeinflusst werden. Ich plane sensible Arbeitsabläufe daher so, dass sie möglichst innerhalb der bereitgestellten Umgebung bleiben.

Ein zweiter Punkt ist die Fehlersuche. Wenn eine Anwendung nicht erscheint, kann die Ursache bei der Anmeldung, der Netzwerkverbindung, der Berechtigung oder der Konfiguration des Unternehmens liegen. Die App ist dann nicht automatisch der richtige Ort, um das Problem zu lösen. Ich prüfe zuerst, ob andere Ressourcen funktionieren, ob die Verbindung stabil ist und ob die Organisation eine Wartung oder Einschränkung angekündigt hat. Erst danach lohnt sich eine gezielte Supportanfrage.

Die aktuelle Version 26.3.10 zeigt, dass die App weiterhin gepflegt wird, aber eine Versionsnummer allein sagt nichts darüber aus, ob sie mit jeder Unternehmensumgebung problemlos zusammenspielt. Ich halte die App auf dem Gerät aktuell und achte zugleich darauf, ob die IT-Abteilung bestimmte Versionen oder Einstellungen verlangt. In geschäftlichen Umgebungen ist die Kompatibilität zwischen App und Server wichtiger als das bloße Aktualisieren um jeden Preis.

Mein Urteil nach der praktischen Nutzung

Citrix Workspace ist für mich eine zweckmäßige Business-App mit einem klaren Einsatzgebiet: Sie bringt einen verwalteten Unternehmensdesktop, einzelne Anwendungen oder Dateien auf Geräte, auf denen diese Umgebung sonst nicht verfügbar wäre. Der kostenlose Zugang zur App ist angenehm, aber der eigentliche Nutzen entsteht erst, wenn eine Organisation den passenden Citrix-Zugang bereitstellt.

Die Reichweite ist beachtlich: Mehr als zehn Millionen Installationen und rund sechsundsechzigtausend Bewertungen zeigen, dass die App in vielen Arbeitsumgebungen eine Rolle spielt. Die durchschnittliche Bewertung von 3,6 fällt allerdings nicht so aus, dass ich eine völlig reibungslose Erfahrung versprechen würde. Für mich passt dieses Bild zu einer App, deren Qualität stark von Netzwerk, Unternehmenskonfiguration und verwendeter Hardware abhängt.

Ich empfehle sie besonders Beschäftigten, die unterwegs gelegentlich auf interne Windows-Anwendungen zugreifen müssen, zwischen mehreren Geräten wechseln oder einen zentral verwalteten Desktop benötigen. Auch für Organisationen, die nicht jede Software lokal auf jedem Gerät installieren möchten, ist der Ansatz sinnvoll. Die App kann dabei helfen, Arbeitsplätze flexibler zu machen, ohne dass die eigentliche Anwendung auf dem mobilen Gerät vorhanden sein muss.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die lediglich private Dokumente bearbeiten, Dateien synchronisieren oder eine unkomplizierte mobile Büro-App suchen. In diesen Fällen sind native Anwendungen meistens schneller verständlich und angenehmer zu bedienen. Ebenso würde ich sie nicht als ideale Lösung für lange, präzise Desktop-Arbeiten auf einem kleinen Smartphone bezeichnen.

Mein persönliches Fazit ist deshalb ausgewogen: Citrix Workspace lohnt sich, wenn der entfernte Unternehmenszugang das eigentliche Problem ist. Mit einem vorbereiteten Gerät, einer stabilen Verbindung und einem festen Ablauf arbeitet es sich deutlich besser als beim spontanen Herumprobieren. Wer die App wie einen normalen Dateimanager oder eine gewöhnliche Office-Anwendung behandelt, wird dagegen wahrscheinlich enttäuscht. Für den richtigen Anwendungsfall ist sie ein nützlicher Zugang zu einer professionellen Arbeitsumgebung; für alles andere gibt es meist passendere und direktere Alternativen.

Häufig gestellte Fragen zu Citrix Workspace

Was ist Citrix Workspace und wofür wird die App verwendet?

Citrix Workspace ist eine Zugriffsplattform für Unternehmensanwendungen, virtuelle Desktops und Dateien. Nach der Anmeldung können Nutzer je nach Konfiguration ihrer Organisation auf Windows-Programme, Arbeitsoberflächen, Dokumente und interne Dienste zugreifen. Die App richtet sich hauptsächlich an Beschäftigte und Studierende, deren Arbeitgeber oder Bildungseinrichtung Citrix verwendet. Für eine private Nutzung ohne bereitgestelltes Citrix-Konto ist sie normalerweise nicht sinnvoll.


Benötige ich ein spezielles Konto oder eine Unternehmensadresse für Citrix Workspace?

Ja, in der Regel benötigen Sie Zugangsdaten, die von Ihrem Arbeitgeber, Ihrer Schule oder einer anderen Organisation bereitgestellt werden. Häufig muss zunächst eine Workspace-URL eingegeben oder ein Einladungslink geöffnet werden. Je nach Einrichtung kommen zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein VPN oder weitere Sicherheitsprüfungen hinzu. Die App selbst erstellt normalerweise keinen kostenlosen Zugang zu Unternehmensressourcen.


Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert Citrix Workspace?

Citrix Workspace ist für verschiedene Plattformen erhältlich, darunter Android, iPhone und iPad. Die genaue Funktionsausstattung kann sich jedoch je nach Betriebssystem, App-Version und Unternehmenskonfiguration unterscheiden. Grundlegende Aufgaben wie das Starten veröffentlichter Anwendungen funktionieren meist problemlos, während spezielle Funktionen wie USB-Weiterleitung, mehrere Monitore oder bestimmte Tastaturbefehle auf Mobilgeräten eingeschränkt sein können.


Wie sicher ist die Nutzung von Citrix Workspace auf einem Smartphone oder Tablet?

Citrix Workspace verwendet verschlüsselte Verbindungen und wird häufig mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen der jeweiligen Organisation kombiniert. Trotzdem hängt das tatsächliche Schutzniveau auch von den Einstellungen des Unternehmens und Ihrem Gerät ab. Installieren Sie die App nur aus dem offiziellen App Store, verwenden Sie ein gesichertes Gerät und vermeiden Sie öffentliche WLAN-Netzwerke für vertrauliche Arbeitsvorgänge. Teilen Sie Ihre Zugangsdaten niemals mit anderen.


Was kann ich tun, wenn die Anmeldung oder das Starten einer Anwendung nicht funktioniert?

Prüfen Sie zuerst, ob die eingegebene Workspace-Adresse korrekt ist, Ihre Internetverbindung funktioniert und die App auf dem neuesten Stand ist. Auch ein erneutes Anmelden oder ein Neustart des Geräts kann helfen. Wenn eine Anwendung zwar angezeigt wird, aber nicht startet, liegt die Ursache häufig an Servereinstellungen, Berechtigungen, einer abgelaufenen Sitzung oder einer erforderlichen Mehrfaktor-Anmeldung. Wenden Sie sich in solchen Fällen an den IT-Support Ihrer Organisation.

Vorteile

  • Zuverlässiger Zugriff auf Unternehmens-Desktops und -Apps unterwegs.
  • Unterstützt mehrere Konten und Arbeitsumgebungen in einer App.
  • Biometrische Anmeldung kann den Login deutlich beschleunigen.
  • Dateien lassen sich komfortabel zwischen Gerät und Sitzung übertragen.
  • Funktioniert auch mit externen Tastaturen und größeren Bildschirmen.

Nachteile

  • Die Einrichtung hängt stark von der IT-Konfiguration des Unternehmens ab.
  • Für Einsteiger wirken Sitzungsoptionen und Menüs teilweise unübersichtlich.
  • Hohe Bildqualität kann unterwegs viel Datenvolumen verbrauchen.
  • Bei instabiler Verbindung reagieren entfernte Apps spürbar verzögert.
  • Einige Funktionen sind nur mit passender Citrix-Infrastruktur verfügbar.
Citrix Workspace

Citrix Workspace

Business

Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern und besitzt, entwickelt oder vertreibt diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zu Entwicklern dienen nur als Referenz. Weitere Informationen erhalten Sie bei Citrix Workspace unter android@cloud.com, auf http://forums.citrix.com/forum.jspa?forumID=996 oder unter https://www.cloud.com/privacy-policy.